„Alle Ladys im Mercedes singan: Gott sei Dank,
endlich macht moi oana wirklich gscheidn Afro-Punk“

 

EILMELDUNG: Heute Morgen wurde ein Schlauchboot vor der Küste Lampedusas gesichtet. Die beiden Flüchtlinge stammen nach ersten Erkenntnissen aus Landshut, einer Siedlung in der fruchtbaren niederbayrischen Hügellandschaft an den Ufern des Isarstroms. Ihren Angaben zufolge sind sie auf der Flucht vor der Gier in der westlichen Welt. Das Ziel der Geisterfahrer: Afrika.

Frontex fand neben den beiden Gestalte(r)n und den bekannten Instrumenten – Schlagzeug und Akkordeon - eine Reihe seltsamer Geräuschquellen an Bord. Wegen Missachtung der EU-Richtlinie bezüglich der geduldeten Lautstärke auf offener See wurde das angeblich als Garopa bekannte Duo in einem Eilverfahren zu internationaler Musik verurteilt, ohne Bewährung und ohne Gewehr. Sie dürfen ihre afrikanischen Rhythmen dabei erstmal nur in ihrer bayrischen Heimat verbreiten, zur zünftigen Völkerverständigung sowie zur Tanzermutigung der unbeweglichen Bevölkerung. Erste Vermutungen der Geheimdienste, Garopa könnte eine Abkürzung sein für „Gabi, Robert, Patrick“ oder der Nachname von „DaTanztSo“ sein, betätigten sich indes nicht. Ein Blick ins Vokabelbuch bestätigte schließlich: Garopa ist afrikanisch für Barsch. Ende der Meldung.